Die Theater-Sprach-Werkstatt im Stadtteiltreff Sahlkamp war zum zweiten Mal ein großer Erfolg

Das Wasser ist knapp geworden auf der Erde. Was tun? Genau: Irgendwo im Weltall, auf einem fernen Planeten, muss es den wertvollen und für den Menschen lebenswichtigen Rohstoff doch noch geben. Also machen sich 12 junge Astronautinnen und Astronauten auf den weiten Weg – eine spannende Reise beginnt.

Rund 150 Menschen aus dem Sahlkamp hatten Glück und durften diese wunderbare Reise am Ende der Herbstferien begleiten. Sie waren Zuschauerinnen und Zuschauer  des Theaterstücks „Die Irrfahrt durchs Weltall“, das 17 Mädchen und 15 Jungen, fast alle aus der Grundschule Hägewiesen, im Stadtteiltreff Sahlkamp aufgeführt haben. Vorangegangen waren zwei Wochen tägliche harte Arbeit in der Theater-Sprach-Werkstatt der Stadtteilkulturarbeit im Stadtteiltreff Sahlkamp: Da wurden Ideen gesammelt, es wurde getüftelt und überlegt, die Geschichte zu Papier gebracht und schließlich in die Form des Theaterstücks gegossen. Damit nicht genug. Auch die fantasievollen Kostüme der Kinder und alle nötigen Utensilien samt Kulisse haben die kleinen Darstellerinnen und Darsteller selbst entworfen, geschneidert und gebaut.

„Die Kinder sind mit sehr viel Spaß und Kreativität an diese Arbeit herangegangen“, lobt Hajo Arnds, Leiter der Stadtteilkulturarbeit. Er hat das Projekt, das in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattgefunden hat, geleitet. Ein großes Team aus Theaterpädagogen, Betreuern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stand ihm dabei zur Seite. Und damit die Mädchen und Jungen stets genügend Energiereserven hatten, wurde das Mittagessen täglich von der gemeinnützigen Gesellschaft „Pro Beruf“ angeliefert. „Besonders wichtig war es uns, den Kindern nicht zu viele Vorgaben zu machen, sondern nur ihre Kreativität anzuregen“, betont Hajo Arnds. Im Mittelpunkt der Theater-Sprach-Werkstatt stand – wie es der Name schon andeutet – außerdem der richtige Gebrauch der deutschen Sprache. Diese nämlich sollten die Kinder wie nebenbei ganz besonders intensiv trainieren.


Fotos: Hajo Arnds