Freiwilliges Soziales Jahr im Sport

beim SV Borussia Hannover

Das Projekt wurde wie geplant zum 01.08.2011 gestartet. Nach Absprache mit den Schulleitungen der Fridtjof- Nansen-Schule und der IGS Vahrenheide lagen die Schwerpunkte der Arbeit in der Kooperation von Verein und Schulen im Stadtteil  Hannover- Vahrenheide und in der Unterstützung der sozialen Integration von Kindern aus Migrantenfamilien durch Sport im Verein.

Für die FSJ-Kraft ergaben sich folgende Aufgaben (u.a.):

 1. im Verein:
  • Mitarbeit als Übungsleiter/Helfer im Jugendfußball, insbesondere im Mädchenfußball
  • Unterstützung bei der Etablierung des Mädchenfußballs
  • Unterstützung der Migrantenfamilien bei Fragen, z.B. zur Vereinsmitgliedschaft und -struktur
  • Organisation/Hilfe bei Vereins¬veranstaltungen
  • Aufbau und Pfleg von Kontakten mit weiteren Institutionen im Stadtteil, z. B. Kitas
 2. in den Schulen (Fridtjof-Nansen-Grundschule und IGS Vahrenheide):
  • Durchführung von Sport-AG’s mit Schwerpunkt Mädchenfußball
  • Begleitung beim Übergang vom Schulsport in den Vereinssport
  • Schaffung von sportlichen / bewegten Pausenangeboten
  • Unterstützung von Schulveranstaltungen im sportlichen Bereich
  • Entwicklung von Sportangeboten, insbesondere für Migrantenmütter

Das Thema Integration spielte von Anfang an eine wichtige Rolle in der Arbeit der FSJ-Kraft. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass sowohl im Sportverein als auch in den Schulen der Migrantenanteil ausgesprochen hoch ist.

Es war sehr wichtig, die Kraft zu dieser Thematik weiterzubilden. Hierzu wurde sie zu zwei Fortbildungen entsandt. Zudem hat der Vorsitzende des Vereins SV Borussia Dieter Schwulera als Mentor (und ehemaliger Integrationsreferent des Landes Niedersachsen) in regelmäßigen wöchentlichen Gesprächen einiges an Erfahrungen und Wissen weitergeben können.

Besonders ist zu erwähnen, dass es gelungen ist, eine Gruppe „Bewegungssport für Migrantenmütter“ aufzubauen. Es fanden auch regelmäßige Übungsstunden in der Fridtjof- Nansen –Schule statt.

Darüber hinaus konnte auch eine Kooperation mit der Kita der Tituskirche im Stadtteil Vahrenheide realisiert werden. Regelmäßig wurden in den Räumen der Kita Sport- und Bewegungsspiele mit den Kindern durchgeführt. Hierfür war die Kitaleitung besonders dankbar, weil viele Migrantenkinder unter Bewegungsarmut leiden, zum Teil bedingt durch die beengten Wohnverhältnisse der Familien.

Wenn es gelingt, auch ab 01.09.2012 wieder eine FSJ- Kraft zu finanzieren, sollen auf jeden Fall die Angebote für die Migrantenmütter und die Kita aufrechterhalten werden.

Die vom Integrationsbeirat zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 1500 € wurden ordnungsgemäß für die Durchführung des Projektes eingesetzt. Wie im Antrag vom 07.06.2011 ausgeführt, sollte damit die bestehende Finanzierungslücke geschlossen werden. Dies wurde auch so umgesetzt. Schulen und Sportverein haben ihre zugesagten Beiträge geleistet. Zusätzliche Mittel standen nicht zur Verfügung.