Internationaler Tag im Sahlkamp

Fröhliches Fest lockte zahlreiche Nachbarn und Interessierte auf den Sahlkampmarkt

Unter dem Motto gemeinsam.zusammen.leben. fand der 6. Internationale Tag auf dem Sahkamp-Markt statt. Zum ersten Mal trat der Integrationsbeirat des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide als Mitveranstalter mit dem Stadtteiltreff auf. Bei der Eröffnung wies der Vorsitzende des Integrationsbeirates, der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Lutz Hölscher darauf hin, dass in einem Stadtteil, in dem Menschen aus allen Teilen der Welt auf engem Raum zusammenleben, Respekt vor dem jeweils anderen die Grundlage für eine gute Nachbarschaft ist. Parallelgesellschaften in unserer Stadt – soweit sie leider schon bestehen – dürfen sich nicht weiterentwickeln, sondern sie müssen abgebaut werden. Das allerdings setze voraus, das diejenigen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns gekommen sind, sich nicht abkapseln und isolieren. Dies sei ein Ziel der Arbeit des Integrationsbeirates.

Oberbürgermeister Stephan Weil griff in seinem Grußwort das Thema Integration auf und verwies darauf, dass durch die Mitwirkung von Bürgern aus allen Schichten der Bevölkerung und den entsprechenden Gremien der Verwaltung die Schwierigkeiten aus der Vergangenheit bewältigt worden sind. Mit dem Hinweis auf die kulturelle Vielfalt im Stadtteil bemerkte er lächelnd, dass man – wenn man im Sahlkamp wohne –überhaupt nicht in Urlaub fahren brauche, denn hier sei ja die Welt zuhause. Anschließend wurde er bei seinem Rundgang über das Fest an den Ständen herzlich begrüßt und konnte sich von den vielfältigen Nachbarschaftsangeboten im Sahlkamp überzeugen. Mehr als zwanzig verschiedene Stände von Afghanistan, Mozambik, Griechenland, Russland, Usbekistan, Aserbeidschan, Pakistan bis zum Haus der Religionen präsentierten sich auf dem Markt und boten neben Informationen über ihr Herkunftsland Kunsthandwerk und kulinarische Leckerbissen an. Für die Kinder und Jugendlichen stand eine Vielzahl von Spielangeboten zur Verfügung. Insbesondere beim Geschicklichkeitsspiel des Jugendzentrums, bei dem mit langen Angeln Ringe auf Flaschenhälse gezielt werden mussten, bewiesen manche hohe Konzentration und Ausdauer. Alle waren auch durch den zeitweise einsetzenden Regen von ihrer guten Laune nicht abzubringen und trugen so zum großen Erfolg des Festes bei.