Internationales Frauenfest
im Stadtteiltreff am 14. März 2014

Frauen aus verschiedenen Kulturen feiern miteinander im Sahlkamp den Internationalen Frauentag

Wie immer waren die Eintrittskarten im Stadtteiltreff Sahlkamp schnell ausverkauft. Frauen unterschiedlichen Alters, aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Aserbaidschan, dem Libanon, Russland, der Ukraine und Deutschland feierten ihr gemeinsames Fest anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März.

Engagierte Frauen und Mitarbeiterinnen verschiedener sozialer Dienste und Einrichtungen im Sahlkamp wie der Zuwandererberatung der Arbeiterwohlfahrt, dem Nachbarschaftsdienstladen NaDiLa und der Gemeinwesenarbeit unterstützten und gestalteten auch in diesem Jahr wieder ein Programm, was zum Nachdenken angeregte und das interkulturelle Miteinander im Stadtteil gestärkt hat.

Die Veranstaltung wurde zudem gefördert vom Integrationsbeirat Bothfeld-Vahrenheide.

Zur persönlichen Situation von vielen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund stellte Neda Ramfar (48), geboren im Iran, den Zuschauerinnen in deutscher Sprache ihr neues TanzTheaterstück „Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht tanzen“ vor. Hier porträtierte sie das Schicksal von Frauen aus Deutschland bis Indien. Die wunderschönen traditionellen Kleider standen im Kontrast zu ihren leidvollen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt, Vergewaltigung, Ehrenmord.

Dieses Mal wurde eine „afrikanische Ecke“ mit spezifischen Accessoires wie farbenprächtigen Stoffen aus Kenia und Kamerun, Holzschnitzarbeiten aus Kamerun und Salsa aus Gabun zum beliebten Fotomotiv.

Eine bunte Schmuck-Kollektion zum Verkauf zu geringen Preisen und als Werbung für ihren Schmuckdesign-Kurs im Stadtteiltreff Sahlkamp hatte Olga Staender im Angebot.

Außerdem bereiteten einige Frauen „Internationale Speisen“ zu; neu dabei diesmal die „russischen Spezialitäten“.

Die Tanzgruppe Diamant mit ihren zwei unterschiedlichen Shows war auch dieses Mal der „Hit“.

Für eine ausgelassene Tanzstimmung sorgte die deutsche DJane Sabine Lettenmaier, die an diesem Abend wieder ihre Weltmusik auflegte. Müde und mit guter Laune machten sich die Frauen auf den Nachhauseweg.


Für die AG Interkulturelle Frauenarbeit im Sahlkamp
Gudrun de los Santos Marte