„Walk und Talk“ zur Sahlkamp Charta

Freitag, der 25.10.2013 – von 14:30 bis 16:00 Uhr
in der AWO Kindertagesstätte & Familienzentrum

Thema: Projektwoche „Regeln der Sahlkamp Charta“

In der offiziellen Einladung zum „Walk und Talk“ des AWO-Familienzentrums steht geschrieben: „Das AWO-Familienzentrum hat sich verpflichtet, die Regeln der Sahlkamp Charta umzusetzen.“ Deshalb haben sich die Erzieherinnen und Kinder (Kita und Hort) der AWO-Kita Elmstraße gemeinsam mit den Regeln der Sahlkamp Charta in den Herbstferien und in der Projektwoche, die vom 21.10.13 bis zum 25.10.2013 ging, auseinandergesetzt. In den Arbeits- und Lernprozess wurden die Eltern am Ende jedes Projektstages miteinbezogen.

Die Erzieherinnen legten großen Wert darauf, den Eltern zu verdeutlichen, nach welchen Verhaltenswerten und -normen sich die Kinder in der Kita und bestenfalls auch darüber hinaus richten möchten. Hinzu kommt, dass die Eltern zur Kenntnis nehmen konnten, was die Kinder in den letzten Tagen auf die Beine gestellt haben.

So bekamen am Freitag beim „Walk und Talk“ nicht nur die Eltern einen Einblick in das Endresultat der Projektarbeit zur Sahlkamp Charta, sondern auch Politik (z.B. wir, der Integrationsbeirat) und Verwaltung.

Ich war ebenfalls anwesend, in der Funktion als Integrationsbeiratsmitglied, um mir die ganze Sache anzuschauen. Mein Eindruck: Ich bin hin und weg von der Arbeit der Kita, Kita- und Hortgruppe. Die Kinder gaben sich sehr viel Mühe und leisteten grandiose Arbeit. Sie waren sich zu jedem Zeitpunkt bewusst, a) was die Sahlkamp Charta ist, b) warum es sie gibt und c) welcheR Bedeutung/Sinn hinter jeder Regel steckt. Die Kinder stellten selbstbewusst und – wie schon angedeutet – wissend ihre eigenen Ergebnisse vor. Sie haben die Regeln inhaltlich sogar um einige wichtige Punkte erweitert, die allgemein für alle Menschen im Stadtbezirk gelten könnten. Man könnte sich dementsprechend überlegen, ob man dieses eventuell dauerhaft irgendwie übernimmt.

Einmal mehr konnte man die kulturelle und ethnische Vielfalt im Sahlkamp sehen. Die Kinder und Eltern des AWO-Familienzentrums repräsentieren den groben Querschnitt der Stadtteilgesellschaft. Vor allem schön und beeindruckend war es zu sehen, wie alle Akteure durchgehend positiv Hand in Hand zusammen gearbeitet haben.

Ich habe dieses Fotoprotokoll erstellt, weil die Ergebnisse unbedingt festgehalten werden müssen – vor allem für unsere Integrationsarbeit im Stadtbezirk. Das, was die Kita-Leitung gemacht und geschafft hat, ist vorbildlich und nachahmenswert. Solche Aktionen und Projekte sollten wir als Beirat auch in Zukunft weiter mit den Mitteln, die uns zustehen, so gut wie möglich fördern.

Überzeugt euch alle von dem Ganzen selbst, schaut euch die Fotos an.


Die Integrationsgruppe:
Ein bunter Haufen, das sind wir

 Eine stichpunktartige Beschreibung, die in der Kita aushing:

  • 18 Kinder/Gruppe (14 Regelkinder + 4 Kinder mit einer Behinderung)
  •  Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo
  •  individuelle Förderung
  •  Kinder mit und ohne Behinderung lernen, spielen und leben gemeinsam in einer Gruppe
  •  Strukturen der Gruppe bieten allen Kindern Sicherheit und Orientierung im Kitaalltag

Adis Ahmetovic